Billigblogger

Teuer muss nicht sein
 


Archiv: Lebensmittel

An jeder Supermarktkasse wird man heutzutage gefragt, ob man eine Bonuskarte besitzt oder Punkte sammelt. Für jeden Euro, den man ausgibt bekommt man Punkte gutgeschrieben und wird gelockt mit Prämien und anderen Sonderaktionen die Vorteile für den Kunden einbringen.

Alles hat angefangen, als das Payback Programm eingeführt wurde. Payback ist ohne Frage eines der größten und bekanntesten Bonusprogramme und steht wohl als Vorbild für alle kommenden Anbieter.

Beim Payback Programm erhält der Käufer eine eigene Karte, in etwa wie eine Kreditkarte, auf der er dann bei jedem Einkauf Punkte sammeln kann. Mittlerweile sind es einige Unternehmen, die sich an diesem Bonussystem beteiligen und so hat man beinahe überall die Möglichkeit Punkte gutzuschreiben. An sich ist das eine gute Idee und man hat es wirklich einfach, schnell Punkte zu sammeln.

Hat man erstmal ein paar Punkte können diese beim Anbieter in Prämien eingetauscht werden. Auch diese sind nicht ohne. Es geht über Küchengeräte bis hin zu teuren Elektrogeräten und Reisen. Der Ansporn Punkte zu sammeln ist groß.

Ein weiterer Vorteil als Payback Kunde sind die Rabattaktionen, die immer mal wieder angeboten werden.


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Sparen ist in. Ob beim Strompreis, Kleider oder im Haushalt – wo was eingespart werden kann, wird das gemacht. Schon beim alltäglichen Einkauf lässt sich sparen. Wenn man von Rabattaktionen mal absieht, bieten sich beim Gang in den Supermarkt viele Details, auf die es sich zu achten lohnt. Also aufgepasst, wir verraten die besten Spartipps!

Gemüse - preiswerte Kost © flickr / robhollandObst und Rohkost kommen immer gut: Preiswert, viel und gesund einkaufen tut doch jeder gern. Wers exotisch mag, sollte keine Trauben kaufen, die sind fast immer teuer, der Griff zur Mango ist jedoch meistens trotz der Fremdartigkeit der Frucht nicht sonderlich mit Euros belastet.

Gesunder und preiswerter Aufstrich © flickr / kochtopfBeim Aufstrich bietet jeder Supermarkt mindestens drei Varianten an, wer nicht gerade zu Aldi geht, sollte hier genau aufpassen. Oft entpuppen sich “billigere” Angebote als Mogelpackung, weil zum Beispiel nur 200 statt 400 Gramm Käse abgepackt wurde, die Verpackung aber genau die gleich Größe hat. So wird der Eindruck vorgetäuscht, man kaufe die gleiche Menge billiger, man kauft aber nur die Hälfte der Menge zu einem im Verhältnis höheren Preis.

Ein weiterer Preisknaller sind Frühstücksflocken. Hier lohnt es sich oft, statt der bunt leuchtenden Schoko-Knusper-Zuckerguss-Version einfache Haferflocken zu kaufen und sich diese zu Hause mit Marmelade und Obst aufzupeppen. Das kommt billiger und – genau! – ist wieder gesünder.

Fettarme Milch ist um ein paar Cents billiger als Vollmilch. Die Brötchen im Supermarkt sollte man besser liegen lassen. Wenn man einen richtigen Bäcker um die Ecke hat, dann sind die Brötchen da billiger und besser als das aufgetaute Zeug aus der Tüte.

Haribo Mix - Verlockend aber teuer! © flickr / the Monkey 2332Ganz groß sparen lässt sich bei den Süßigkeiten. Für eine Haribo-Packung bezahlt man im günstigsten Fall 2 Euro. Wenn man dazu noch Schokolade und Chips kauft, ist man sehr schnell bei 6 bis 10 Euro mehr pro Einkauf. Wer sich hier beherrschen kann, der dürfte am besten von seinen Sparversuchen profitieren.

Generell gilt: Sparen beim Einkaufen bringt auf lange Sicht mehr Geld und Gesundheit. Die Beträge scheinen auf den ersten Blick klein zu sein, auf den Monat hochgerechnet spart man aber ganz ordentlich. Gleichzeitig ernährt man sich gesünder, wenn die teuren und ungesunden Markenprodukte einfach mal weggelassen werden.


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Alles wird teurer, nicht nur so lebenswichtige Dinge wie Bier, Bücher und Cd’s – nein- auch die Lebensmittelpreise sind in den letzten zwei Jahren in die Höhe geschossen. Vor allem Milch und Milchprodukte, aber auch Obst und Gemüse sind richtig teuer geworden.

Zum Glück gibt es die Tafeln. 1992 gründete Sabine Werth in Berlin nach dem Beispiel von City Harvest New York das Tafelkonzept, das sich mittlerweile in fast alle noch so entlegenen Gebiete der BRD verbreitet hat. Dabei handelt es sich nicht, wie so viele annehmen, um Armenspeisung. Vielmehr geht es den Tafeln darum, dass keine Lebensmittel weggeworfen werden, sondern an Bedürftige verteilt werden. Bedürftige sind alle Studenten, Rentner und Arbeitslose, die dies dokumentieren können.

carrot by malias flickr

Die Tafel sammelt Lebensmittel in Supermärkten, Bioläden und Bäckerein und beliefert damit nicht nur jede Menge öffentliche Einrichtungen, wie z.B. Kitas, sondern gibt Lebensmitteltüten zum symbolischen Preis von einem Euro wöchentlich an ihren Ausgabestellen heraus. Wer denkt, dass sich darin nur verschimmelte Erdbeeren und abgelaufener Käse befindet, hat falsch gerechnet. Die Produkte, die die Tafel herausgibt sind einwandfrei, nur hat der heutige Konsumrausch auch die Lebensmittelindustrie erfasst: Die Supermärkte müssen immer den frischsten und grünsten Salat in der Auslage liegen haben – einer Nachfrage, der sich die Discounter anscheinend gern beugen.

Die Tafel e.V. sind ein gemeinnütziger Verein, alle Mitarbeiter sind ehrenamtlich beschäftigt. Wer also nicht essen will, kann trotzdem Mitglied werden, mitmachen oder spenden. Die Tafel freuen sich über jede Unterstützung!


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