Zwangsversteigerungen – ein unschönes Thema. Schließlich geht es hier meistens um das Eigentum von Leuten, die zu pleite sind, um sich das versteigerte Objekt noch leisten zu können.
Teilweise sind das Schicksalsschläge, teilweise auch nur Immobilien aus dem Kollaps irgendeiner Baufirma. Was des einen Leid ist des anderen Freud: Bei Zwangversteigerungen lassen sich Häuser oder Wohnungen zu einem meist günstigeren Preis erwerben.
Es handelt sich hier um ein gesetzlich verankertes Mittel, um Leuten ihre geliehenen Geldner wiederzugeben. Was ich nicht verstehe, ist folgendes: Wenn ich mir ein Haus aus Zwangsversteigerung kaufe, und der Typ, der da vorher gewohnt hat, war beliebt bei den Nachbarn… wie kann ich denn da wohnen?
Ich denke, dass Zwangsversteigerungen meistens zwischen Leuten ablaufen, die Wohnungen oder Immobilien ausbauen und weitervermieten, aber eigentlich ist so etwas doch auch für den Eigentumswohnungs-Suchenden oder Hausbauer geeignet.
Ein Nachteil ist aber sicher, dass viele der Objekte in miserablem Zustand sind, wenn der Besitzer kein Geld hatte, um seine Schulden zu bezahlen, warum soll er dann Geld gehabt haben, um das Haus instand zu halten? Kann natürlich sein, dass einem beim relativ niedrigen Einkaufspreis wieder neue Kosten dazukommen.
Zwangsversteigerungen sind ein probates Mittel für den Gläubiger, Geld vom Schuldner einzutreiben und eine preisgünstige Gelegenheit für alle, die sich auf der Suche nach Immobilien die Hacken ablaufen.
Ein Umzug steht an. Falsches Thema für diesen Blog? Weit gefehlt, auch und gerade beim Umzug lässt sich nämlich sparen. Man muss nur wissen, worauf es sich zu achten lohnt.
Das fängt bei der Wahl der neuen Wohnung an. Heutzutage verlangen viele Makler eine Provision von 3-4 Nettokaltmieten für die Vermittlung der Wohnungen, mit ein bisschen Suche lassen sich aber auch Angebote finden, die provisionsfrei vermieten. Somit hat man schon im ersten Schritt einige Euros gespart.
Weitersparen kann man, was die Frage der Renovierung betrifft. Man muss nicht unbedingt eine Firma zum Renovieren anstellen, auch wenn der Vermieter so tut, als sei das bei den in der Wohnung vorliegenden Schäden unerlässlich. Renovieren, das bedeutet meistens putzen, putzen, putzen. Danach werden Wände und Decken neu gestrichen.
Das Zubehör findet sich in jedem Baumarkt und kostet sicherlich weniger, als eine Firma mit der Wiederherstellung der Wohnung zu beauftragen. Klar, wirklich schwere Schäden wird man nicht wieder hinbekommen, aber zu einer “normalen” Renovierung ist auch Otto-Normal-Bewohner durchaus imstande. Das einzige, was man dafür braucht, ist Zeit. Ein Wochenende sollte man schon einplanen.
Für den Umzug selbst gilt das gleiche wie für die Renovierung der Altwohnung. Statt eine teure Umzugsfirma zu beauftragen, sollte man sich im Freundeskreis umhören und Hilfe besorgen. Wenn irgendwo einer noch ein großes Auto hat, ist alles perfekt, ansonsten kann man sich heutzutage auch relativ billig Kleintransporter für einen Tag mieten.
Man sieht: Sparen beim Umzug erfordert Zeit und Aufwand und eingelöste Gefallen bei Freunden und Verwandten. Aber nicht verzagen, denn: Es lohnt sich!
Heutzutage ist fast jeder auf Schnäppchenjagd. Dies auch bei Immobilien. Hier sollte man aber beachten, dass nicht alles was ein Schnäppchen zu sein scheint, auch eines ist. Gerade bei Bestandsimmobilien, die oft günstig angeboten werden hat man das Problem, dass man für das Renovieren mehr Geld benötigt als für einen Neubau.
Vor dem Kauf von Wohnungen und Häusern, sollte man darauf achten, dass das Dach nicht sanierungsbedürftig ist sowie auch der Keller trocken und in Ordnung sein sollte. Die Wände sollten trocken sein und auch die Fachwerkbalken. Also immer auf Trockenheit achten, denn wo Feuchtigkeit ist, da gibt es auch Schimmelpilze oder Hausschwamm. Als nächstes schaut man sich das Grundbuch an. Ist das Haus schuldenfrei? Wie ist das mit dem Wegerecht? Bei Eigentumswohnungen wichtig: Was steht in der Teilungserklärung? Wenn dass alles in Ordnung ist, dann kann man die Immobilie kaufen. Aber wo findet man die günstigen Immobilien. Wohnt man im Raum Essen, dann kann man im Internet mit der Suchoption Immobilien Essen, sich alle Immobilien im Raum Essen auflisten lassen. Auch in der aktuellen Tageszeitung findet man unter der Rubrik Immobilien Essen oder Immobilien die aktuellen Immobilienanzeigen. Richtige Schnäppchen gibt es oft bei Zwangsversteigerungen. Die Zwangsversteigerungstermine findetman entweder in der aktuellen Tageszeitung oder im Internet auf der Seite des zuständigen Amtsgerichts.
Im Raum Dortmund kann man als Suchwort entweder eingeben Immobilien Dortmund oder Zwangsversteigerungen Dortmund. Bei manchen Amtsgerichten hat man auch die Möglichkeit diesen Menüpunkt direkt anzuwählen. Einige Amtsgerichte sind auch schon an die zentrale Datei für Zwangsversteigerungen angeschlossen. Dort gibt man nur noch seinen Wohnort ein und erhält alle Versteigerungstermine in der Nähe. Man notiert sich dann das Aktenzeichen und kann beim Amtsgericht in die Akte einsehen.