Die Energiekosten steigen. Diesen Satz hört man fast täglich im Fernsehen oder Radio. Spätestens wenn die Rechnung des Versorgungsunternehmens im Briefkasten liegt kommt das böse Erwachen.
Ob Öl, Gas oder Fernwärme. In den letzten Jahren steigen die Energiekosten uneingeschränkt. Zum Leid der Verbraucher. Keiner weiss wirklich genau, wie die Kosten der Energiebeschaffung in zehn Jahren aussieht. Dasa die Preise weiter steigen wird sicher sein. Abhilfe kann hierbei die Sonnenenergie schaffen. Diese ist für jeden frei zugänglich und kann die Energiekosten erheblich senken.
Dies sollen zwei kurze Beispiele näher bringen.
Bei einer direkten Einsparung der Nebenkosten kann eine Solaranlage zur Warmwassererzeugung installiert werden. Diese Art der Wassererwärmung kann dazu beitragen, dass das Warmwasser in den Sommermonaten komplett von der Solaranlage geliefert wird. Immerhin besagen Erfahrungen, dass eine solche Solaranlage 40 bis 60 Prozent der Warmwasserkosten einsparten kann. Wenn dadurch auch nur ein Bruchteil der Nebenkosten eingespart wird, amortisiert sich eine solche Anlage innerhalb 15 Jahren.
Als eine indirekte Einsparung erweist sich hierbei der Solarstrom. Dabei wird die Solaranlage nicht für die Erwärmung des Warmwassers benutzt. sondern zur Stromerzeugung. Dieser wird in den meisten Fällen zwar nicht selbst genutzt kann aber dafür für rund das Doppelte an den Energieversorger verkauft werden. Dies regelt das Erneuerbare Energien Gesetz. Dabei kann für das Jahr 2008 die Kilowattstunde für rund 50 Cent verkauft werden. Diese Vergütung ist dann für die nächsten 20 Jahre festgeschrieben.
Was hätte wohl Thomas Alva Edison getan, wenn er gewusst hätte, dass um die Jahrtausendwende “seine” Glühbirne aussterben würde? Hätte er sich im Grabe umgedreht und zu Tode geschämt? Wahrscheinlich nichts von beiden. Denn da Edison nicht nur die Glühbirne, sondern auch den 35 mm-Film erfunden hat, unterstelle ich diesem Menschen einfach mal eine gehörige Portion Intelligenz. Diese Intelligenz hätte Edison -genauso wie alle anderen Menschen mit gesundem Menschenverstand- sicherlich dazu veranlasst, dem Vormarsch der Energiesparlampen gehörig unter die Arme zu greifen.
Denn sie sind einfach viel effizienter, als normale Glübirnen! Halt, halt, mag die eine oder andere sagen. Noch sind wir ja nicht so weit. Energiesparlampen sind viel zu teuer, als dass sie sich gegen die herkömmliche Glühbirne durchsetzten könnte…
Ein Vergleich der Stiftung Warentest beweist jetzt jedoch endgültig das Gegenteil. In der Pressmitteilung vom 28. Februar 2008 heißt es, dass “schon der Austausch einer einzigen Glühbirne richtig Geld spart”. Laut Stiftung Warentest gibt es keinen Grund mehr herkömmliche Glühbirnen weiter brennen zu lassen. Der Unterschied zwischen Glühbirne und Energiesparlampe ist klein, aber fein: Im Gegensatz zu den modernen Energiesparlampen bringen Glühbirnen nur den Draht zum Glühen. Dabei verpuffen 95% der angewandten Energie als Abwärme, nur 5 % bringen das ersehnte Licht. Muss nicht sein, oder?
Glühbirnen haben außerdem eine wesentlich kürzere Lebensdauer als Energiesparlampen So brennen Glühbirnen im Durchschnitt 1000 Stunden, eine Energiesparlampe hingegen brennt 10000 Stunden.
Also, gleich morgen einen Stapel Energiesparlampen besorgen, ordentlich Geld dabei sparen und nebenbei das Klima schonen.