Billigblogger

Teuer muss nicht sein
 


Bei Lockvogelangeboten handelt es sich um gezielte Irreführung des Kunden, die in der Vergangenheit zu einer Vielzahl von Beschwerden und verärgerten Kunden geführt hat. In solchen Fällen ist es schwer, gerichtlich gegen den Anbieter vorzugehen, doch der Verbraucherschutz hilft.

Wenn ein besonders günstiges Angebot in einer beliebigen Werbung angeboten wird, sind die Artikel oft nur in einer sehr geringen Stückzahl vorhanden, sodass potentielle Käufer, die nicht zu den ersten wenigen gehören, diese nicht mehr erwerben können. Das Unternehmen hofft in diesen Fällen, dass der Kunde zu einem teureren Produkt greift. Häufig ist diese Methode bei großen Supermarktketten und sogenannten Discountern anzutreffen, die natürlich hoffen, dass die angelockten Kunden ihren Großeinkauf trotzdem im Markt tätigen. Aber auch große Elektrofachgeschäfte und selbst Online-Kaufhäuser schrecken von einer solchen Taktik nicht zurück.
weiterlesen »


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Er sieht auch so aus, er schmeckt auch so, doch der Echt ist er nicht, der Analogkäse.

Analogkäse ist ein Käseimitat und wird meist mit Pflanzenfett statt, wie üblich, mit Milchfett hergestellt. Rein ässerlich ist der Analogkäse fast nicht von echtem Käse zu unterscheiden und macht es dem Verbraucher somit schwer zu unterscheiden, welcher Käse echter Käse und welcher Käse der Analogkäse ist.

Anologkäse © Flickr by marfis75

Bei der Produktion des Analogkäses wird das Milchfett durch pflanzliche Fette und Öle ersetzt, hinzu kommen außerdem Stärke, Salze, Wasser, pflanzliche Fette und pflanzliches Eiweiß, Geschmacksverstärker sowie Aroma- und Farbstoffe, oft wird noch richtiger Käse (zwischen 2% und 50%)  hinzugemischt.

Fertig ist der Analogkäse.

Da beim Analogkäse kein Reifeprozess nötig ist und auch das Schmelzverhalten und die Hitzebeständigkeit besser sind, ist die Herstellung von Analogkäse billiger und vorallem schneller. Zudem enthält der Kunstkäse weniger Fett und sein Cholesteringehalt ist auch geringer.

Analogkäse ist auf fast jeder Pizza zu finden. Verrbraucherzentralen warnen vor Irreführung.

Der Verbraucherschutz warnt aber davor, dass ahnungslose Verbaucher auf Produkte reinfallen, in denen Analogkäse verwendet wird, es aber auf der Verpackung nicht klar erkenntlich gemacht wurde, das es sich um Kunstkäse handelt.

Denn Analogkäse wird vermehrt in Fertigprodukten, wie Tiefkühlpizza oder auch Fetakäse verwendet. Billiger Käse vom Fließband möchte man meinen. Das aber heißt nicht automatisch, dass der Kunstkäse ein schlechter Käse ist. Eine Gefährdung für die Gesundheit ist er in keinen Fall, es sind im Groben nur die Zutaten, die verändert worden sind.

Das Lebensmittelrecht besagt jedoch, dass sich ein Produkt nur dann Käse nennen darf, wenn es auch zu 100% aus Käse besteht, andernfalls muss klar ersichtlich deklariert sein, dass es ich um ein Lebensmittel in Form eines Käseimitats handelt. Auf dem Etikett müssen also alle Inhaltsstoffe klar angeben sein und ein Gouda darf sich nur dann Gouda nennen, wenn Gouda drin ist; sprich, wenn der Käse aus 100% Milch besteht.

Übrigens ist der Analogkäse nicht alleine, seit neuestem gesellt sich zum Ihm noch der Kunst-Schinken.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Die Energiekosten steigen. Diesen Satz hört man fast täglich im Fernsehen oder Radio. Spätestens wenn die Rechnung des Versorgungsunternehmens im Briefkasten liegt kommt das böse Erwachen.

Ob Öl, Gas oder Fernwärme. In den letzten Jahren steigen die Energiekosten uneingeschränkt. Zum Leid der Verbraucher. Keiner weiss wirklich genau, wie die Kosten der Energiebeschaffung in zehn Jahren aussieht. Dasa die Preise weiter steigen wird sicher sein. Abhilfe kann hierbei die Sonnenenergie schaffen. Diese ist für jeden frei zugänglich und kann die Energiekosten erheblich senken.

Die Sonne - Lieferant für kostenlose Energie! © flickr / Sister72


Dies sollen zwei kurze Beispiele näher bringen.

Bei einer direkten Einsparung der Nebenkosten kann eine Solaranlage zur Warmwassererzeugung installiert werden. Diese Art der Wassererwärmung kann dazu beitragen, dass das Warmwasser in den Sommermonaten komplett von der Solaranlage geliefert wird. Immerhin besagen Erfahrungen, dass eine solche Solaranlage 40 bis 60 Prozent der Warmwasserkosten einsparten kann. Wenn dadurch auch nur ein Bruchteil der Nebenkosten eingespart wird, amortisiert sich eine solche Anlage innerhalb 15 Jahren.

Als eine indirekte Einsparung erweist sich hierbei der Solarstrom. Dabei wird die Solaranlage nicht für die Erwärmung des Warmwassers benutzt. sondern zur Stromerzeugung. Dieser wird in den meisten Fällen zwar nicht selbst genutzt kann aber dafür für rund das Doppelte an den Energieversorger verkauft werden. Dies regelt das Erneuerbare Energien Gesetz. Dabei kann für das Jahr 2008 die Kilowattstunde für rund 50 Cent verkauft werden. Diese Vergütung ist dann für die nächsten 20 Jahre festgeschrieben.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Gestern, am 14. März 2008, war VerbraucherInnentag. Damit feiert der VerbraucherInnentag seinen 15. Geburtstag. Der erste WeltverbraucherInnentag wurde im Jahre 1983 begangen. Seitdem ist der WeltverbraucherInnentag ein wichtiges Instrument zur Mobilisierung der weltweiten konsumierenden BürgerInnen geworden. An diesem Tag finden weltweite Aktionen statt, die das Thema Verbrauch und VerbraucherInnenschutz in den Mittelpunkt stellen.

caddy by nijapoodles flickr

Der WeltverbraucherInnentag basiert auf vier Grundrechten der VerbraucherInnen, die erstmals vom ehemaligen US-Präsident John F. Kennedy formuliert wurden: Recht auf Sicherheit, Recht auf Information, Recht auf Entscheidung und das Recht angehört zu werden. Diesen vier von Kennedy initiierten Rechte, wurden im Laufe der Zeit von den VerbraucherInneninitiativen weitere vier Rechte hinzugefügt: Recht auf die Befriedigung der Grundbedürfnisse, Recht auf Entschädigung, Recht auf Bildung und das Recht auf eine unbelastete Umwelt. Zusammen ergeben diese Rechte die philosophische und ideologische Basis, mit der VerbraucherInneninitiativen arbeiten.USA by CI campaign

Nachdem 1983 der erste WeltverbraucherInnentag begangen wurde, adaptierte auch die UNO 1985 die von den VerbraucherInnen formulierten Rechte in ihre Charta. Dadurch bekam der Verbraucherschutz nicht nur eine wirkliche Legitimität, sondern auch eine weltweite Rechtsgültigkeit. In den USA lautete das Motto zum diesjährigen WeltverbaucherInnentag: „Junk Food Generation. Consumer Rights Campaign to Stopp the marketing of unhelathy food to children.”

Jeder WeltverbraucherInnentag steht unter einem anderen Motto. In der Bundesrepublik lautete das diesjährige Motto “Strom sparen. Konto und Klima schonen”. Die dazu stattgefundenen Aktionen findet man auf den jeweiligen Webseiten der Landesverbraucherzentralen.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...